Einweihung eines wiederentdeckten Gedenksteins der Zeche Rosenblumendelle
Vor rund zwei Jahren entdeckte ein Mülheimer Bürger im Garten seiner Nachbarin einen stark verwitterten Stein, in den der Schriftzug "Zeche Rosenblumendelle" eingraviert war. Auf der Suche nach Informationen wandte er sich über das Mülheimer "Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V." (CBE) an den "Kreis der Bergleute und Bergbauinteressierten", zu dem auch der Mülheimer Bergbauverein "Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V." (IBK) gehört. Bei einem ersten Vor-Ort-Termin konnte dessen Vereinsvorsitzender den Stein als Gedenkstein der Mülheimer Zeche Rosenblumendelle identifizieren, der von seiner Aufstellung im Jahre 1912 bis zur Stillegung der Zeche 1966 im Innenhof des Bergwerks gestanden hatte und seit dem als verschollen galt.
Schnell wurde die Entscheidung getroffen, den Stein wieder an seinem alten Standort aufzustellen und das Projekt "Gedenkstein Rosenblumendelle" ins Leben gerufen. Unter verantwortlicher Federführung des Mülheimer "Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V." konnte der Stein in Zusammenarbeit mit dem CBE und mit Unterstützung zahlreicher Helfer geborgen und fachmännisch restauriert werden. Nach fast zwei Jahren der Vorbereitung findet am 23.07.2011 um 11 Uhr - wenige Tage vor dem 45. Jahrestag der Stillegung der Zeche "Rosenblumendelle" - die "Wiedereinweihung" des Gedenksteins an seinem alten Standort auf dem ehemaligen Bergwerksgelände statt.
Im Anschluss an die Einweihung hält ein Mitglied des Mülheimer Bergbauvereins in einem Gebäude der Zeche einen Vortrag über den Mülheimer Bergbau und die letzten erhaltenen Zeugen. Außerdem wird erstmals ein Modell der Zeche Rosenblumendelle gezeigt.
Weitere Informationen zur Einweihung gibt es beim Mülheimer Bergbauverein unter www.bergbauverein.de.
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